Reiseführer: Alegranza bei Lanzarote

Alegranza - eine der kleinen Kanareninseln

Eine unbewohnte Kanareninsel

Auf dieser Seite:
Lanzarote, Kanarische Inseln Alegranza allgemein
Vulkane auf Alegranza
Leuchtturm von Alegranza
Natur auf Alegranza

 

 

 

 

 

 

Alegranza allgemein

Alegranza ist eine der fünf Inseln des Chinijo-Archipels, das zu den Kanarischen Inseln gehört. Das Archipel besteht aus den Inseln Alegranza, Montaña Clara, Roque del Este, Roque del Oeste und La Graciosa, es befindet sich nördlich der Kanareninsel Lanzarote. Alegranza ist unbewohnt und hat eine Fläche von ca. 10 km². Sie stellt den nördlichsten Punkt der gesamten Kanaren dar. Da sie zum Chinijo-Archipel gehört, ist sie auch Teil des Naturschutzgebietes Parque Natural del Archipiélago Chinijo. Wer die Insel besuchen möchte, muß eine Genehmigung der Unweltbehörde der Inselregierung, Medioambiente del Cabildo, haben.

 

Vulkane auf Alegranza

Der Berg Montaña de Alegranza ist mit 289 Metern die höchste Erhebung der Insel. Er ist ein Vulkan, dessen Kraterkessel einen Durchmesser von mehr als einem Kilometer hat und 240 Meter in die Tiefe geht. Es gibt auf Alegranza noch zwei weitere Vulkane, Montaña de Lobos und Montaña La Rapadura.

 

Leuchtturm von Alegranza

Noch heute ist der Leuchtturm Faro de Punta Delgada an der Ostspitze Punta Delgada in Betrieb. Er befindet sich bereits seit 1905 dort, allerdings gibt es heute keinen Leuchtturmwärter mehr, er wird nun mit Solarkraft betrieben. Er befindet sich auf einer Höhe von 18 Metern und weist selbst eine Höhe von 15 Metern auf.

 

Im Jahre 2002 wurde das Inselchen Alegranza zum Gut von kulturellem Intresse, zum Bien de Interés Cultural, erklärt.

 

Früher lebten Bauern auf der Insel, die Ziegen züchteten und Ziegenkäse herstellten, doch heute ist sie unbewohnt. Allerdings gibt es noch einige Stellen, an denen man Spuren der ehemaligen Bewohner finden kann. Neben verlassenden Wegen gibt es brachliegende Äcker und Ruinen der Wohnhäuser.

 

Natur auf Alegranza

Vögel fühlen sich auf Alegranza besonders wohl. Sie können hier in aller Ruhe nisten und ihren Nachwuchs großziehen. Eine Kolonie von Gelbschnabel-Sturmtauchern, die sich auf dem Inselchen niedergelassen hat, besteht aus mehreren tausend Vögeln und ist somit die zweitgrößte Population der Welt.